Wetterballone

Wetterballone werden vorallem in der Meteorologie verwendet, um Messgeräte und Radiosonden in die Stratosphäre zu transportieren.

Ein neuer Trend ist jedoch auch das Filmen und Fotografieren aus der Stratosphäre. Mit geeigneten Weitwinkel-Kameras wie z.B. einer GoPro Hero 3+ gelingen Aufnahmen fast wie aus dem Weltraum (sogenannte Near-Space-Fotografie).

Ein Wetterballon erreicht je nach Typ eine Höhe von 20 bis 40 km. Flugzeuge fliegen auf einer Höhe von 8 – 13 km. Der Ballon dehnt sich mit zunehmender Höhe und somit nachlassendem Luftdruck je nach Typ auf 7 bis 12 Meter Durchmesser aus, bevor er platzt und die Sonde mit einem Fallschirm zum Boden zurückkehrt.

Wetterballone bestehen meist aus Gummi und werden mit Helium oder Wasserstoff (nur Profis -> Explosionsgefahr!) gefüllt.

Wetterballone sollten sehr sorgfältig behandelt und am besten nur mit Handschuhen angefasst werden, da schon kleinste Beschädigungen zu einem vorzeitigen Platzen der enorm dünnen und gespannten Haut führen können.